Jakob Bader

Jakob Bader ist seit mehr als zwanzig Jahren selbständiger und freier Architekt in München. In Heidelberg in einer Architektenfamilie geboren, aus einer alten Münchner Familie stammend, ist er schon immer von der urbanen Stadt, vom Gestalten und vom Bauen begeistert. Er lebt mit seiner Familie im Münchner Stadtteil Alt-Schwabing.

1973 geboren in Heidelberg
1994-00 Studium TU München und TU Delft
bei Prof. Ueli Zbinden und Prof. Felix Claus
2000 Diplom TU München (Prof. Victor López Cotelo)
2000-04 Tätigkeit bei Muck Petzet u. Peter Haimerl
seit 2002 selbstständig
seit 2004 freier Architekt

Mitglied der Bay. Architektenkammer Nr. 179675
Mitglied im Verband für Bauen im Bestand

Ein erstes aufsehenerregendes Projekt war der „Kulturkiosk Kanzler“: Kurz nach dem Diplom baute Jakob Bader gegenüber der TU München einen Behelfsbau aus der Nachkriegszeit zu seinem Büro und zu einer Galerie um. Ihm war klar: Die Aufgabe des Architekten ist nicht nur die Hülle sondern vor allem der Raum. Am Ende des Tages kommt es  nicht auf das Materielle an, wichtig sind Mensch, Raum und Atmosphäre. Der Architekt als Bühnenbildner.

Mehr als ein Jahr trafen sich an jedem Freitagabend im Kanzler Nachbarn, Freunde und Interessierte zu einer Vernissage, Lesung, Diskussion, Film-, Musik- oder Theateraufführung. Außer einem Architekturbüro war so in München auch eine Art politischer Salon entstanden, aufsehenerregend bis über die Stadtgrenze hinaus. Der Redakteur und Autor Max Scharnigg schrieb damals für die Süddeutsche Zeitung einen Artikel über das Projekt, einige Jahre später erinnerte er sich:

Essay von Max Scharnigg