15.01.2025 Die Hauptstraße: Analyse und Konzept,
19 Uhr. Ort: Amtsstübl, Kettengasse 25, Heidelberg

In Heidelberg aufgewachsen nervt uns die sogenannte "Hauptstraße" seit Jahrzehnten, angeblich die "längste Fußgängerzone Europas." Ist das eher ein Segen oder ein Fluch? Wir haben uns Gedanken gemacht, was man verbessern kann, um die Altstadt von Heidelberg so zu transformieren, dass sie mehr ist als nur ein Freilichtmuseum mit viel zu langer Fußgänger-Autobahn von 1972.

Unser Konzept umfasst mehrere Interverntionen. So schlagen wir vor, an drei neuralgischen Orten mit Glasdächern die Aufenthaltsqualität der Außenräume zu verbessern. Unsere erster Impuls war, die gesamte Hauptstraße in eine Passage zu verwandeln. Stattdessen regen wir nun an, den Ladengeschäften feste Vordächer als Sonnen- und Regenschutz zu ermöglichen. Außerdem sind mehr Sitzmöglichkeiten und Bäume notwendig, um den Transitcharakter der Straße zu brechen.

Eine der wichtigsten Maßnahmen ist aber eine kleine elektrische Straßenbahn, womöglich autonom fahrend, die es den Fußgängern leicht macht, größere Distanzen in der Altstadt zu bewältigen, insbesondere älteren Menschen.

Die Überlegungen münden in der Idee, die gesamte Altstadt in eine verkehrsberuhigte Zone umzuwandeln, also nicht nur die Hauptstraße als "Rückgrat", sondern auch die Quer- und Parallelstraße. So entsteht statt der monotonen Pendelei zwischen Bismarkplatz und Kernaltstadt eine komplexes Straßengeflecht mit unzähligen individuellen Möglichkeiten, seinen Weg zu gestalten.

Analayse und Kozept Heidelberg Hauptsraße haben wir vorgestellt u.a.

den Mitgleidern des Vereins Alt Heidelberg
der Leitung des Amts für Stadtentwicklung
der Rhein-Neckar-Zeitung
dem Motor-Yacht-Club Heidelberg
dem Baubürgermeister der Stadt Heidelberg

Download Folien zum Vortrag (PDF 15 MB)